Bettwanze

(Cimex lectularius)
Bettwanze

Im Normalzustand misst eine Bettwanze zwischen 5 und 8 mm und weist eine deutlich abgeplattete Gestalt auf. Im vollgesogenem Zustand sind Bettwanzen deutlich verdickt und ändern ihre Farbe in ein rot oder schwarz. Die Larven der Bettwanze ähneln den erwachsenen Tieren stark. Lediglich anhand ihrer gelbbraunen Farbe lassen sie sich unterscheiden.

Die lichtscheuen, vorwiegend in den Nachstunden aktiven Bettwanzen verkriechen sich tagsüber in Matratzen und Bodenritzen, hinter Bildern oder Rohren und sind äußerst widerstandsfähig gegen Kälte und Nahrungsmangel. Man findet sie häufig in Schlafzimmern, wo sie nachts das Blut vom Menschen oder der Haustiere saugen. Beim Blutsaugen geben die Wanzen ein toxisches Speichelsekret ab, das beim Menschen auch noch bis zu einer Woche später stark juckende Quaddeln hervorrufen kann. Daneben kann sich die Haut großflächig entzünden. Bei einem starken Befall mit Bettwanzen kann es, in Einzelfällen, zur Störung des Allgemeinbefindens und des Sehvermögens kommen. Gleichzeitig kann sich ein widerlich-süßlicher Geruch im Raum ausbreiten.

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