Wühlmaus

(Arvicola terrestris)
Wühlmausbekämpfung

Die zwischen 12 und 22 cm lange Wühlmaus hat einen Schwanz, der ein wenig kürzer ist als ihre halbe Körperlänge. Neben der Gesamtlänge variiert auch ihr Gewicht stark zwischen 60 und 180 g. Man kann die Wühlmaus leicht durch ihren gedrungenen Körperbau und den vergleichsweise großen und breiten Kopf von Hausmäusen und Ratten unterscheiden.

Zwischen März und Oktober liegt die Paarungszeit der Wühlmaus. Die Tragezeit dauert lediglich drei Wochen an. Pro Wurf werden drei bis acht Junge geworfen. Die Jungtiere sind nach circa acht Wochen selbst schon geschlechtsreif. Bei dieser raschen Vermehrung sind drei bis sechs jährliche Würfe typisch. Die Wühlmaus hält sich gern in frischen, feuchten Böden sowie in Gräben, an Bachufern und Böschungen auf. Man findet sie auch in extensiv genutzten Wiesen und vergrasten Jungkulturen, in Obstanlagen, Gärten, und Weinbergen. Die Wühlmaus gräbt weit verzweigte Gangsysteme und verursacht hierbei starke Wühlschäden. Sie ernährt sich hauptsächlich von Wurzeln, Gemüse und Knollen.

Auch kann sie schwimmen und tauchen, ist tag- und nachtaktiv und hält keinen Winterschlaf. Man setzt einerseits spezielle Köder zur Bekämpfung ein, andererseits kann auch hilfreich sein, Gase in die Gangsysteme einzuleiten.

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