Waldzecke

(Ixodes ricinus)
Waldzecke

Die Waldzecke ist im normalen Zustand zwei bis vier Millimeter, im vollgesogenen bis zu 12 Millimeter groß. Sie ist achtbeinig. Das Waldzecken-Männchen ist von einem großen Schild bedeckt, der vom Kopf bis zum Hinterleib reicht. Deutlich kleiner ist der Schild der Weibchen. Die Waldzecken-Larven befallen die Wirtstiere, indem sie sich von Sträuchern fallenlassen und sich im Wirt festbeißen. Dabei saugen sie Blut. Erst nach fünf bis sieben Tagen lassen sie sich wieder vom Wirt herunterfallen.

Betroffen von Zeckenbissen können sowohl Menschen, weitere Säugetiere sowie Reptilien und Vögel sein. Meist wird ein Zeckenstich kaum bemerkt. Das Blutsaugen allerdings führt meist zu Schwellungen. Die Waldzecke kann Borreliose und Zeckenencephalitis übertragen.

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