Kleidermotte

(Tineola biselliella)
Kleidermotte

Die Kleidermotte hat eine Länge von 4-9 mm. Ihrer Spannweite beträgt 14 mm. Kleidermotten lassen sich gut an ihren gelb glänzenden Vorderflügeln identifizieren. Die Hinterflügel sind im Vergleich heller gefärbt. Kleidermotte legen 100 bis 200 einzelne Eier an Stoffen ab. Bereits etwa zwei Wochen später schlüpfen die Raupen, die sich bei Zimmertemperatur in 3 Monaten zum Falter entwickeln. In ungeheizter Umgebung sind zwei Generationen im Jahr üblich, in geheizter drei bis vier. Finden sich etwa 15 cm lange Gespinströhrchen, so lässt sich auf einen Befall mit Kleidermotten schließen.

Die Raupen schaden Wollstoffen, Teppichen, Textilien und anderen Stoffen durch Lochfraß und Kahlstellen. Vor allem länger nicht mehr getragene Kleidungsstücke sind gefährdet. Zur Detektion der Kleidermotte verwendet man Pheromonfallen, die durch einen Lockstoff herumfliegende Männchen anlocken. Die Fallen sind mit Klebestreifen versehen, an denen die Tiere festgehalten werden. Es ist wichtig zu beachten, dieses Verfahren nur bei geschlossenen Fenstern und Türen anzuwenden, damit der Entwicklungsort des Schädlings lokalisiert werden kann. Die Fallen eignen sich jedoch nicht zur Bekämpfung der Kleidermotte. Hierfür müssen betroffene Räume für mehrere Stunden vernebelt werden.

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