Hausmaus

(Mus musculus)
Hausmaus

Die Hausmaus ist etwa 9 cm lang. Ihre Bauchseite ist grau, die Oberseite dunkel bis schwarz gefärbt. Hausmäuse werfen vier bis sechs mal im Jahr jeweils zwischen vier und neun Junge. Sie vermehren sich demnach sehr schnell. Die Hausmaus ist sehr anpassungsfähig, bevorzugt zwar trockene, warme Räume, kann jedoch auch in Kühlhäusern vorkommen. Mäuse verunreinigen Leder, Papier und Textilien und fressen Lebens- und Futtermittel an. Finden sich 1-2 mm große Nagespäne in der Nähe von Getreidevorräten, so sind das eindeutig Fraßspuren der Hausmaus. Durch dieses Indiz lässt sich ein Befall mit Mäusen klar von einem mit Ratten unterscheiden.

Die Hausmaus kann etliche schwere Krankheiten wie beispielsweise Paratyphus und Trichinose übertragen. Gegen einen Mäusebefall hilft lediglich eine langfristige Bekämpfung mit gleichzeitigem, kontinuierlichem Monitoring. Zur Bekämpfung werden mit Antikoagularen versehene Fraßköder eingesetzt, die die Blutgerinnung unterdrücken und dazu führen, dass die Mäuse absterben.


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